Object Analytics Database

Eine 360°-Sicht – obligatorisch. Eine relationale Datenbank – unzureichend.

Worum auch immer Ihr Geschäft sich dreht (den „Patient“, die „Maschine“ oder den „Kunde“ usw.) – Sie sammeln ständig vielfältige Informationen zum Objekt. Und so viel ist sicher: Diese Informationsvielfalt wird in Zukunft noch zunehmen. Daher wird es immer wichtiger, dass Sie Ihr Geschäftsobjekt über all die verschiedenen Datenströme hinweg analysieren können, die damit verbunden sind.

Komplexe Daten zu sammeln und konsistent zu verwalten – dafür sind relationale Datenbanken hervorragend geeignet und geschaffen. Dazu muss jedoch ein Objekt in seine Bestandteile zerlegt und diese in verschiedenen Tabellen gespeichert werden. Ist ein Objekt einmal über viele Tabellen verteilt, ist es extrem herausfordernd, es „als Ganzes“ zu analysieren – und eine agile 360°-Sicht schwer zu erreichen.

Unsere Object Analytics Database – die passgenaue Lösung

Object Analytics ist genau das Gegenteil einer relationalen Datenbank. Alle Informationen zu Ihrem Geschäftsobjekt werden in eine objektzentrierte Datenstruktur eingebunden. Das bedeutet, dass z. B. alle Informationen über jeden einzelnen Patienten gemeinsam in einer „Objektinstanz“ verfügbar sind. Was zusammengehört, wird zusammen gespeichert – und steht Ihnen für ganzheitliche Analysen zur Verfügung.

Mit dieser objektzentrierten Darstellung können komplexe Abfragen, die Beziehungen zwischen verschiedenen Unterobjekten analysieren, mit Hochgeschwindigkeit ausgeführt werden. Algorithmen, die zuvor aufwendig zu implementieren waren, sind nun einfach anzuwenden. Neuartige, bisher unvorstellbare Algorithmen werden möglich (siehe Causal Discovery).

Sie können Daten aus mehreren Quellen abrufen und sie als Unterobjekte (oder rekursive Unterobjekte) verknüpfen. So fügen Sie Unternehmensdaten aus verschiedenen Quellen zu einem einzigen ganzheitlichen Bild zusammen. Object Analytics ersetzt Ihre relationalen Datenbanken nicht. Es fasst lediglich Daten aus potenziell unterschiedlichen Quellen schnell zu einer objektzentrierten Ansicht zusammen. Und Sie arbeiten ab sofort mit Ihren Geschäftsobjekten „als Ganzes“.

Was das für Sie bedeutet

Typische Unterobjekte für Ihr Haupt-Geschäftsobjekt sind:

  • Ereignisströme wie die Verordnungen, Diagnosen und Behandlungen im Laufe des Lebens eines Patienten
  • Fertigungsdaten mit Tausenden von Werkstücken und den damit verbundenen Millionen von Prozessparametern, Ereignissen und Meldungen entlang einer Produktionslinie

u.v.m.

Einfache Beantwortung von Fragen, die sich auf verschiedene Teilströme beziehen, z. B.

  • Medikamente, die entsprechend einer bestimmten Diagnose verwendet wurden
  • Reihenfolge der Reparaturvorgänge in Bezug auf beobachtete Fehlermeldungen

Und letztendlich ist Object Analytics die Grundlage für Causal Discovery. Feature-Engineering wird obsolet – anstatt Features für ein bestimmtes Problem zu entwickeln, arbeiten Sie einfach mit einem Objekt als Ganzes.

Statt mit Zeilen in einer flachen Tabelle arbeitet Object Analytics mit ganzen Objekten. Dieses innovative Konzept eröffnet neue Dimensionen für die Bereiche des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz.

Wie die Object Analytics Database in der Praxis aussieht

Einige unserer größeren Installationen umfassen 60 Mio. Patienten und 3 Mrd. Ereignisse in verschiedenen Unterobjekten (in einigen Projekten bis zu 50 „verschachtelte“ Unterobjekte) auf einem Server mit 128 Kernen. Bei jeder Anfrage arbeiten alle Kerne parallel, so dass wir zahlreiche Clients gleichzeitig bedienen können.

Die Standardinstallation erfolgt über einen Docker-Container. Die Bereitstellung unserer Technologie auf einer Cloud-Plattform wie AWS oder einem lokalen Rechner ist extrem einfach. Ein Data Scientist kann sie auf seiner lokale Spielwiese nutzen und dort erprobte Lösungen nahtlos in den unternehmensweiten Einsatz übernehmen.